Politische Einstellung

Verkehrspolitik

Der Kanton Aargau wächst jährlich und hat bereits über 650`000 Einwohner. Mit dem schnellen Bevölkerungswachstum und dem steigenden Mobilitätsbedürfnis kann die Verkehrsinfrastruktur nicht mithalten und an zahlreichen Orten des Kantons müssen wir tagtäglich etliche Staustunden verzeichnen. Damit der Wirtschaftsstandort auch weiterhin attraktiv für bestehende und neuangesiedelte Unternehmen ist, muss die Infrastruktur weiterhin ausgebaut werden. Speziell zu erwähnen ist der 6-Spurausbau der A1, damit sich der Verkehr nicht durch Dörfer und Agglomerationen einen Ausweg sucht. Ausserdem sind weiterhin die Agglomerationen mit Umfahrungsstrassen von den Flaschenhälsen zu befreien.

Damit wir auch weiterhin ein qualitatives Wachstum in unserem Kanton anstreben können, darf es zwischen ÖV und MIV keinen Grabenkampf geben. Speziell die Entfremdung von Mitteln aus der Strassenkasse aufgrund eines knappen Budgets des Kantons sind zu unterlassen. Die Verlagerungspolitik von Strasse auf Schiene muss auch weiterhin ein zentrales Anliegen der Politik sein. Anstatt den kombinierten Verkehr grosszügig zu subventionieren, soll die Infrastruktur ausgebaut werden, damit die Betriebskosten sinken und genügend Kapazität während den wichtigen Zeiten bewegt werden kann.

Wirtschaftspolitik

Der Kanton Aargau muss im nationalen und internationalen Wettbewerb ein attraktiver Werkplatz bleiben. Dafür sind neben einer guten Infrastruktur, einem grossen Reservoir an gut ausgebildeten Arbeitskräften gute Rahmenbedingungen für Unternehmen im Vordergrund.
Der Staat (Kanton) muss begreifen, dass diese Rahmenbedingungen nicht durch medienwirksame Förderprogramme, wie HIGHTECH Aargau verbessert werden, sondern durch einfache altbewährte Rezepte wie eine moderate Steuerpolitik für Familien, den Mittelstand und kleine und mittlere Unternehmen.
Die staatliche punktuelle und willkürliche Innovationsförderung ist zu unterbinden und es soll wieder auf den Erfindergeist der Bevölkerung und der Unternehmen abgestützt werden. Die horrende Gebührenflut auf allen Ebenen ist sofort zu beenden jegliche Erhöhungen sind zu bekämpfen.

Sicherheitspolitik

Als aktiver Offizier stehe ich hinter einer glaubwürdigen und starken Armee, welche die Sicherheit unseres Landes garantiert. Damit die Armee weiterhin für die Sicherheit unseres Volkes einsteht und nicht missbraucht werden kann, muss sie auch durch uns alimentiert werden. Das Milizsystem ist die wichtigste Säule unserer Armee und gewährleistet, dass ziviles Knowhow miteinfliesst.
Die Armee als Versicherung unseres Rechtstaates muss gestärkt werden. Für eine ernstzunehmende Auftragserfüllung sollte das Budget der Armee bei mindestens 5 Milliarden angesetzt werden.
Die Politik muss ein spezielles Augenmerk auf die Luftwaffe richten. Ohne einen glaubwürdigen Schutz des Luftraumes (dritte Dimension) sind die gesamten Diensttage der Angehörigen der Armee im Heer verhältnismässig wenig wert. Im Ernstfall wäre die Armee nicht einsatzfähig. Das Parlament muss die Flugzeugbeschaffung dringlichst an die Hand nehmen.

Bildungspolitik

Ein leistungsfähiges Bildungswesen ist die Grundlage für Entwicklung und Wohlstand der Schweiz. Im Zentrum stehen das Wohl des Kindes und seine ganzheitliche Entwicklung zu einer sich selbst und gegenüber anderen verantwortlichen Person. Ein qualitativ hochstehendes, effizientes und leistungsorientiertes Bildungswesen ist anzustreben.
Die Volksschule muss wieder auf die Praxis (Wirtschaft) ausgerichtet werden und die Volksschule soll sich evolutionär nicht revolutionär entwickeln. Dabei ist der Lehrplan 21 kritisch zu hinterfragen uns sogar abzulehnen. Das Volk hat einen Bildungsartikel in der eidgenössischen Verfassung verankert, im Glauben, dass sich die kantonalen Systeme annähern respektive die Mobilität der Schüler und Eltern innerhalb der Kantone ohne grosse Probleme gewährleistet werden kann. Leider wurde dieser Verfassungsartikel durch schulferne Bildungstheoretiker anders ausgelegt und es soll ein neuer gesellschaftsverändernder Lehrplan mit unabsehbaren Folgen eingeführt werden. Damit die Schüler auch weiterhin für die Wirtschaft und Gesellschaft ausgebildet werden, muss diesem «linken» Ansinnen ein Ende bereitet werden und die Wirtschaft sollte sich in die Ausrichtung der Schule einbringen. Wir sollten ein bewährtes Schulsystem nicht einfach revolutionieren ohne uns die Folgen darüber bewusst zu sein.

Bürokratieabbau

Die zunehmende Bürokratie muss in den Parlamenten bekämpft werden. Für jedes neue Gesetz sollten mindestens zwei bestehende Gesetze abgeschafft werden. Eine freiheitliche, eigenverantwortliche Gesellschaft braucht keine Verbote und Einschränkungen. Der Abbau von Bürokratie kann nicht durch einen Verfassungsartikel realisiert werden, sondern muss von den Politiker- und Politikerinnen tagtäglich umgesetzt werden.

Asylwesen

Die Schweiz hat eine Tradition als humanitären Staat. Damit meine ich, dass hilfesuchenden Personen Asyl bei Bedrohungen an Leib und Leben Asyl gegeben werden soll. Jedoch müssen wir leider anerkennen, dass zahlreiche Flüchtlinge auf der Suche nach einem besseren Leben als Wirtschaftsflüchtlinge einreisen und in der Hoffnung nach einem Bleiberecht die humanitäre Tradition ausnutzen.
Die Politik muss anerkennen, dass wir uns einen Zustrom wie in den vergangenen beiden Jahren nicht leisten können, da es unsere Möglichkeiten sprengt. Der einzige gangbare Weg, damit unser System (Altersvorsorge, Sozial- und Gesundheitswesen) nicht kollabiert, ist die konsequente Separierung (anstatt Integration). Die Flüchtlinge sollen bis zu ihrem Bleibe- oder Rückreiseentscheid separiert durch eigene Landsleute oder praktische Ausbildner in verschiedenen Fertigkeiten ausgebildet werden.
Diese finanziellen Aufwendungen sollen durch eine Reduktion der Entwicklungshilfe kompensiert werden. Schliesslich würden die Flüchtlinge bei einer Rückkehr nach Hause eine gute Ausbildung und etliche Kenntnisse mitnehmen.