Wie wichtig sind die Bilateralen für die Schweiz?

Wie nah der EU sein?- Transportbranche im Dilemma

Giezendanner weiss, dass ein Wegfall der Personenfreizügigkeit sein Geschäft treffen würde, weil sein Transportunternehmen auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen sind. Die Schweiz bilde zu wenig Chauffeure aus, sagt der Firmenchef. Das ist die Haltung des Geschäftsmannes. Trotzdem ist er für die Begrenzungsinitiative. Der Politiker in ihm will das aktuelle Personenfreizügigkeitsabkommen loswerden.

Kleines Dilemma

Deshalb steckt er auch in einem Dilemma, es sei aber nur ein kleines, sagt Benjamin Giezendanner. Er denke nicht nur an sein Geschäft. «Einfach nur nach Gewinn streben, ist für niemanden einträglich», so Giezendanner. Als Unternehmer müsse er auch an das Gemeinwohl denken. Die vielen Ausländer in der Schweiz würden die Sozialwerke noch mehr belasten.

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